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KI-Film kommt in die Kinos & Flux 3 ist da

Ein neues 20-sekündiges KI-Videomodell wurde veröffentlicht, das darauf abzielt, professionelle Arbeitsabläufe zu erweitern. Währenddessen erhält ein KI-generierter Film einen regulären Kinostart, was eine neue Ära für Kreative einläutet.

Jonah Park
KI-Film kommt in die Kinos & Flux 3 ist da

Black Forest Labs entfesselt Flux 3

Black Forest Labs hat Flux 3 veröffentlicht, ein mit Spannung erwartetes Videogenerierungsmodell, das erstmals beim Start von Flux 1 im August 2024 angeteasert wurde. Diese neue Iteration erweitert die kreativen Möglichkeiten erheblich und verdoppelt das übliche Limit für die Videogenerierung auf 20 Sekunden. Die verlängerte Dauer adressiert direkt eine wichtige Nutzeranforderung und geht über die restriktiven 10-Sekunden-Clips hinaus, die für viele frühere KI-Videotools typisch waren.

Flux 3 fungiert als robustes multimodales Modell, das diverse Eingaben akzeptiert, um komplexe kreative Workflows voranzutreiben. Nutzer können bis zu 10 Referenzen integrieren und Standbilder, Audiospuren oder bestehende Videosegmente kombinieren. Diese leistungsstarke Funktion ermöglicht aufwendige Bearbeitungen, ausgefeiltes Remixing und eine präzise Kontrolle über generierte Inhalte, wodurch fortgeschrittene Produktionsaufgaben optimiert werden.

Derzeit generiert Flux 3 Videos in 720p-Auflösung, wobei Black Forest Labs in naher Zukunft ein 1080p-Rollout plant. Das Modell bietet umfassende Unterstützung für alle Standard-Seitenverhältnisse, von vertikal 9:16 bis hin zu filmischem 21:9, was die Anpassungsfähigkeit über verschiedene Plattformen hinweg sicherstellt. Entscheidend ist, dass Flux 3 auch eine integrierte Audiogenerierung enthält, die synchronisierte Klanglandschaften neben der visuellen Ausgabe erzeugt.

Leistung: Kohärenz vor Kinetik

Flux 3 arbeitet als Reasoning-Videomodell und demonstriert eine fortschrittliche Prompt-Kohärenz. Das Modell führt komplexe narrative Anfragen erfolgreich aus und generiert Ergebnisse, die konsistente Handlungselemente und Charakteraktionen über das 20-sekündige Generierungslimit hinweg beibehalten. Diese Fähigkeit ermöglicht komplexeres Storytelling direkt aus Text-Prompts.

Seine Leistung steht im Kontrast zu Modellen, die auf schnelle visuelle Dynamik optimiert sind. Flux 3 priorisiert nicht die „Hyper-Pop-kinetische Energie“ oder schnelle Actionsequenzen, die durch schnelle Kamerabewegungen und Trickaufnahmen gekennzeichnet sind und bei einigen Konkurrenzprodukten üblich sind. Stattdessen zeichnet es sich durch die Generierung dramatischer Szenen aus, insbesondere solcher mit umfangreichen, schnellen Dialogen – eine Eigenschaft, die als das Tempo von „Gilmore Girls“ übertreffend beschrieben wurde.

Black Forest Labs positioniert Flux 3 als Erweiterungstool für professionelle Workflows und nicht als vollständigen Ersatz für etablierte Lösungen wie C-dance. Das Unternehmen hat Pläne für die zukünftige Veröffentlichung der Open Weights des Modells bestätigt, was eine breitere Integration und Anpassung ermöglicht. Die Generierungskosten werden voraussichtlich niedriger sein als bei aktuellen Marktalternativen, was die Zugänglichkeit für Kreative verbessert.

Ein Meilenstein für KI auf der großen Leinwand

Zach London, bekannt als Gossip Goblin, setzte mit dem Kinostart seines KI-generierten Spielfilms einen entscheidenden Branchenmeilenstein. Dieses Ereignis stellt den bisher bedeutendsten Vertriebserfolg für KI-gestütztes Kino dar und überführt die Technologie von experimentellen Online-Präsentationen hin zur Mainstream-Auswertung. Es etabliert London als eine bedeutende Kraft in der sich entwickelnden Landschaft des digitalen Filmemachens.

Londons Erfolg unterstreicht einen wachsenden Trend, bei dem von Kreativen geleitete Initiativen generative KI-Tools für abendfüllende narrative Produktionen nutzen. Diese Entwicklung schafft einen tragfähigen Weg für unabhängige Filmemacher, einen traditionellen Vertrieb zu erreichen, und beweist, dass KI-generierte Inhalte den Qualitäts- und Storytelling-Anforderungen der kommerziellen Filmindustrie gerecht werden können. Dies stellt lang gehegte Annahmen über die Grenzen maschinengenerierter Kunst infrage.

Der Kinostart eines KI-generierten Films bestätigt die Fähigkeit der Technologie zur komplexen narrativen Konstruktion. Für einen Einblick in die erreichbare narrative Qualität bietet Londons 30-minütiger Kurzfilm 'Pomegranate' ein überzeugendes Beispiel. Dieser Kurzfilm demonstriert anspruchsvolles Storytelling und Charakterentwicklung und zeigt das Potenzial für robuste filmische Erlebnisse mit aktuellen KI-Modellen; weitere technische Spezifikationen zu fortschrittlichen Videogenerierungsmodellen, wie Flux 3, sind unter FLUX 3 - Real World Models: Towards Multimodal Flow Models as the Backbone of Visual Intelligence. | Black Forest Labs verfügbar.

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Einblick in den Gossip Goblin Workflow

Zach London, bekannt als Gossip Goblin, implementierte einen streng kontrollierten zweistufigen Prozess für seinen KI-generierten Spielfilm, der kürzlich in die Kinos kam. Die grundlegende Phase umfasste die anfängliche Bilderzeugung, die akribisch in Midjourney ausgeführt wurde. Dieser entscheidende erste Schritt nutzte spezifische Personalisierungs- und S-ref-Codes, um die präzise visuelle Grundlage für jede Szene zu schaffen.

Nach der Bilderstellung traf London eine entscheidende Workflow-Entscheidung: die ausschließliche Anwendung der First-Frame Image-to-Video-Konvertierung. Diese Strategie beinhaltete, für jede Sequenz nur ein einziges, vorab entworfenes Bild in das Videogenerierungsmodell einzuspeisen. Bemerkenswert ist, dass dieser Ansatz bewusst auf Multi-Referencing verzichtete, eine gängige Praxis, bei der mehrere Bilder oder Videoclips die Ausgabe der KI steuern.

Londons Begründung für diese strikte Methode konzentrierte sich auf die Wahrung der absoluten kreativen Kontrolle. Indem er den Bezug der KI auf nur den ersten Standbildrahmen beschränkte, übte er eine präzise Kontrolle über die nachfolgende animierte Sequenz aus. Dies ermöglichte eine hochspezifische Regie von Kamerabewegungen, Bildausschnitten und Kompositionen und stellte sicher, dass die endgültige visuelle Erzählung strikt seiner künstlerischen Vision entsprach. Diese Abkehr von stärker automatisierten Multi-Referenz-Techniken unterstrich das Engagement für die regieliche Aufsicht beim KI-Filmemachen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Flux 3 von Black Forest Labs?

Flux 3 ist ein neues multimodales KI-Videogenerierungsmodell, das Clips mit einer Länge von bis zu 20 Sekunden erstellen kann. Es akzeptiert Bild-, Audio- oder Videoreferenzen und generiert seinen eigenen Ton.

Was ist das Besondere am Gossip Goblin Film?

Der Film von Zach London (Gossip Goblin) ist bedeutend, da es sich um einen KI-generierten Spielfilm handelt, der in die Kinos kommt, was einen wichtigen Meilenstein für das KI-Filmemachen darstellt.

Was ist einzigartig am KI-Film-Workflow von Gossip Goblin?

Sein Workflow beginnt mit der Bilderzeugung in Midjourney und nutzt dann die First-Frame Image-to-Video-Generierung. Dies vermeidet Multi-Referencing, um eine präzise Kamerasteuerung beizubehalten.

Wird erwartet, dass Flux 3 Modelle wie C-dance ersetzt?

Anfänglich ist Flux 3 als Werkzeug positioniert, das bestehende Workflows ergänzen kann, anstatt sie zu ersetzen. Es zeichnet sich durch Prompt-Kohärenz für dramatische Szenen aus, ist aber möglicherweise weniger für hyperkinetische Action geeignet.

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